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  1. #41
    Drehzahlsüchtiger
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    Zitat Zitat von tobi75 Beitrag anzeigen
    Grobe Schablonen für den Zuschnitt der Gewebelagen habe ich auch schon vorbereitet.
    Die mache ich aus Backpapier von der Rolle - einfach über die Form legen, Urmodell vorsichtig reindrücken, Umriss mit nem Edding anzeichnen und dann mit 3-4cm Zugabe ausschneiden - fertig.
    Sehr smarte Idee, das werde ich beim nächsten mal auch ausprobieren. Vielen Dank für den Tipp!


    Zitat Zitat von tobi75 Beitrag anzeigen
    Der verwendete Epoxy-Filler hat diesmal Probleme gemacht. Eine Vorahnung hatte ich schon beim Entformen des Deckels - der Lack blieb an größeren Stellen in der Form. Das PVA hat nicht sauber getrennt. Ich vermute, ich habe zu schnell zu viel Filler gespritzt.
    Sowas ist wirklich unheimlich ärgerlich, ich verstehe dich da vollkommen. Genau das gleiche Problem hatte ich auch mit IMC-Lack und Lack aus der Dose "direkt in die Form", egal ob 1- oder 2K. Nach mehrmaligen Versuchen hab ich das ganze aufgegeben und benutze nurnoch Vorgelat zum pinseln. Dadurch werden meine Rümpfe natürlich superschwer, wie jeder weiß...

  2. #42
    Amperejunky Avatar von tobi75
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    Moin Johannes,

    ich werde beim nächsten Versuch wieder IMC verwenden, jedoch die erste Schicht nur nebeln und das ganze dann ordentlich ablüften lassen. Dann erachte ich die Gefahr, dass das Lösungsmittel die PVA-Schicht angreift, für gering. Das hat ja auch bisher schon 5 oder 6 Mal problemlos geklappt - sowohl mit 1K, als auch mit 2K...

    LG
    Tobias

  3. #43
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    ich hatte solche Probleme bisher wenn der Lack nicht lange geung abgelüftet ist
    und das ganze dann in Vakuum und / oder Temperkiste gekommen ist

    wenn der Lack, Gelcoat zwei Stunden ablüftet hatte ich das bisher nicht mehr

    das PVA lässt sich meiner erfahrung nach nicht sehr von Lösungsmitteln beeindrucken ... Reste bekomme ich immer nur mit Wasser aus der Form oder vom Modell

  4. #44
    Amperejunky Avatar von tobi75
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    Ahoj Maik,
    die lackierte Form stand eine knappe Woche rum, bevor ich zum Laminieren gekommen bin. Vielleicht hatte ja das PVA nicht genug Zeit zum Ablüften? War halt noch ziemlich kühl in dem Raum, wo ich das aufgetragen habe...
    Naja, ich lass mich zumindest nicht entmutigen. Das klappt sicher beim nächsten Mal wieder...

    LG
    Tobias

  5. #45
    Heizer Avatar von Mark
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    Ich hatte so nen Entformungs-Ärger auch schon, und generell mit "lackieren" (=kein Gelcoat) in der Form keine guten Ergebnisse, egal ob 1k oder 2k Lack.
    Fazit: nur noch Gelcoat aka UP Vorgemalt, was anderes kommt mir nicht ins Haus!

  6. #46
    Heizer Avatar von Mark
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    PS: UP Vorgelat, und das kann man auch gut mit der Pistole spritzen.

  7. #47
    Amperejunky Avatar von tobi75
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    Hallo Mark,

    UP-Vorgelat bekomme ich nur über Beziehungen, weil ich "Privatperson" bin. Bei allen Händlern steht: Keine Abgabe an private Endverbraucher...
    Es war auch das erste Mal, dass das mit der lackierten Deckschicht derart in die Hose gegangen ist...

    Mit IMC oder 1K Lack hatte ich das bislang nicht.

    LG
    Tobias

  8. #48
    Amperejunky Avatar von tobi75
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    Weiter geht´s mit der FK-Wand.
    Ich habe die Schablonen gleich im CAD 1mm ringsum kleiner konstruiert, um der Materialstärke des Rumpflaminats Rechnung zu tragen.
    Damit passten alle Teile auf Anhieb schon sehr gut und das "Finetuning" hielt sich in Grenzen.
    Mit Sekunde geheftet...
    IMG_20250322_161848476.jpgIMG_20250322_163346000.jpgIMG_20250322_163554155_HDR.jpg
    ... und eingeklebt - ganz "klassisch" mit Kohleroving zum Ausrunden und Nahtband. Wobei - ich habe hier 100g Glas mit "Atlas-Bindung" verwendet. Das zerfällt kaum und lässt sich bescheiden drapieren, aber als Nahtband zurecht geschnitten, finde ich es ganz brauchbar
    IMG_20250323_153933761.jpg

    Um die finale Position der Einbauten festlegen zu können (Motor, Akku, Regler), soll als nächstes das "Heckgeraffel" dran.

  9. #49
    Amperejunky Avatar von tobi75
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    Also habe ich die Schablonen für die Anbauteile und eine Positionierungshilfe für den Spiegel konstruiert und ausgedruckt.
    Passt. Die Einbaumaße ergeben sich aus der Konstruktion. So brauche ich mir keine Sorgen machen, dass ich z.B. später den Ruderausleger durchs Wasser ziehe oder die Bohrung für den Wellenaustritt bzw. die Verstellhülse an der falschen Stelle sitzt:
    IMG_20250322_170421457.jpg
    Alle Schablonen klebe ich mit verdünntem Uhu-Por auf. Verdünnt wird mit Waschbenzin (Whitespirit). Das nehme ich auch, um das Papier wieder zu lösen - geht rückstandsfrei.
    IMG_20250322_183746667.jpgIMG_20250322_185028893.jpgIMG_20250327_210956557.jpgIMG_20250327_211642259.jpg

    ...

  10. #50
    Amperejunky Avatar von tobi75
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    ... dann können die vorbereiteten Teile positioniert und fixiert werden.
    IMG_20250327_213338173_HDR.jpg
    Für die korrekte Ausrichtung habe ich wieder mein "Richtbrett" eingestellt.
    So sitzt die Querachse des Rumpfes horizontal und ich kann den Ruderhalter sehr genau senkrecht dazu ausrichten. Den Strutausleger natürlich auch - oder den Halter der Turnfin.
    Zudem lässt sich letzterer auch sehr einfach parallel zur Kiellinie ausrichten, weil diese auf dem Richtbrett angezeichnet ist.
    IMG_20250329_123355789_HDR.jpg

    Beim Ruderausleger habe ich Michaels Hinweis beherzigt und die Durchbrüche im Spiegel mit etwas mehr Abstand gesetzt.
    So ergibt sich ein leichtes Dreieck, was die Stabilität erhöhen sollte. Die Klemmwirkung am Rudergelenk ist trotzdem ausreichend:
    IMG_20250327_213403436.jpg
    Hier nochmal das gute Stück im Profil. Im Hintergrund der "Teilespender" - hatte keine Lust/Zeit, den Strut und das Rudergelenk neu zu bauen
    IMG_20250327_214259606.jpg
    Mit etwas Lack wird das sicher auch halbwegs vorzeigbar - wird halt ein Renngerät und kein Vitrinen-Exponat

  11. #51
    Amperejunky Avatar von tobi75
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    ... und jetzt noch Motorspant und Wellenanlage.
    Erstmal alle Komponenten rein und den SP grob austarieren. Dabei ergibt sich die Motorposition.
    IMG_20250329_150702158.jpg

    Dann schnell den Motorspant im CAD konstruiert. Dem aufmerksamen Betrachter fällt auf, dass ich den Spant für´s Foto versehentlich verkehrt herum montiert habe - dem Lochkreis war´s egal .
    IMG_20250330_142643908.jpg
    Hier die Teile der Wellenanlage. Ich habe gute Erfahrungen mit Teflonschlauch 3x2mm und 2mm Federstahl gemacht. Das schwingt auch bei nahezu gerader Welle nicht auf. Wenn´s vibriert liegt´s meist an der Kupplung oder einem krummen Endstück.
    Dazu noch eine Verstellhülse und ein entsprechendes Wellenrohr. Das kann Kohlefaser sein oder, wie hier, ein Messingrohr. Kohlerohr geht halt nur gerade. Bei der gewählten Mittel-/Heck-motor Variante ist ein leichter Radius notwendig - deshalb Messing.
    IMG_20250329_165225558.jpg
    Damit das Messingrohr nicht aufschwingt, habe ich eine Wellenrohrabstützung angefertigt. Die Schablone diesmal schnell aus Pappe.
    Gelagert wird das Rohr 4x3.1mm in einem Stück Silikonschlauch 7x3.
    IMG_20250401_214712733.jpg
    Alles positioniert und geheftet. Der Wellenaustritt sitzt außermittig (rechts), der Prop wieder auf der Kiellinie. Der Motor ist ebenfalls außermittig im Winkel des Seitenzuges eingebaut.
    Somit ist die Welle in der Draufsicht quasi gerade. Nebenbei habe ich auch gleich noch den Kühlwassereinlass gesetzt.
    IMG_20250401_215613086.jpg
    Um keine "Fußbodenheizung" verlegen zu müssen, werde ich diesmal erst den Motor und anschließend den Regler mit Kühlwasser versorgen. Sollte kein Problem sein. Bei dem üblichen Wasserdurchsatz im Fahrbetrieb erwärmt sich das Kühlwasser nur unwesentlich (ich meine, das waren 2-3°C) - wurde hier im Forum m.W. schonmal thematisiert...
    Der Servohalter ist auch schon fertig.

    Am WE will ich dann alles ordentlich einlaminieren.
    IMG_20250330_203043148.jpg

    Fehlt noch der Startnummerhalter, Notaus, Wasserauslass und ein Röhrchen für die Antenne. Und die Akkuschlaufen...
    Das wird schon.

    Werde dann berichten...

    LG
    Tobias

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