Was für Bergeboote nutzt Ihr? Mit welchen Konstruktionen holt Ihr Eure "Dachschläfer" an Land? Sind gerade am überlegen, was besser ist, Schlauchboot und paddeln oder Bergeboot basteln.
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Was für Bergeboote nutzt Ihr? Mit welchen Konstruktionen holt Ihr Eure "Dachschläfer" an Land? Sind gerade am überlegen, was besser ist, Schlauchboot und paddeln oder Bergeboot basteln.
Ich dachte einmal folgende 2 Varianten an, realisiert habe ich aber noch keines.
>> z.B. Boot im Koffer mit Tennisball <<
>> oder wer ein kleines Manntragnedes Ruderboot bauen will <<
Hab seit 2002 ein kleines Bergeboot,kann ich nur empfehlen.Vorne am Bug eine Art Rammbock mit Kautschuk versehen.600er Motor und 32 mm K-Schraube,Regler Carson 18T vor/zurück 27MHz AM Graupner.Ist ne kleine Jugendyacht von Conrad-weiß nicht obs die noch gibt.
Das Ding ist Gold wert.
Man muss üben damit man andere randrücken kann. Je breiter des Geschirr vorne umso einfacher das Drücken,da sich das Boot hinten versucht wegzudriften und man gegensteuern muss.
Bild habe ich doch noch gefunden.
Einige Kollegen die sich später an den See kamen haben mir auch immer erzählt..."Was das doch mit einer Flasche und Band,das Boot fährt dann um das Objekt und fertig ist das Abschleppen".
Oder auch der Versuch mit einer Angelschnur und Tennisball am Rettungsboot schlugen fehl...schwätz...
Einige Jahre verstrichen-hab gerettet was das Zeug hielt...dann letztes Jahr auch einige Kollegen aus Hagen mit Rettungsboot und breitem Geschirr und dann auch der ehemalige Kollege mit seinem neonorange Rettungsboot...
Gut das ich Mitte der 80er in F4 A Junioren/Senioren gefahren bin.
Je weiter das zu rettende Objekt entfernt liegt, umso schwerer ist die direkte Entfernung beider einzuschätzen,vor allem wenn man das zu rettende Boot richten "packen" und drücken muss.
Mit ein bisl Übung schafft es jeder.
Gruß
Sascha
Hört sich interessant an. Wenn Du noch irgendwie Bilder machen könntest, das wäre super. Hatte schon mal überlegt was mit einem Netz zu machen, aber doch die Befürchtung, dass es im eigenen Prop landet. Hatten den Fall, dass nur noch die Bootsspitze rausguckt, da ist das Retten besonders schwierig, weil der Rumpf steil im Wasser steht und dadurch wenig Fläche bietet die auch noch aufgrund des Gewichts schwer zu bewegen ist.
Hallo Jens,
bei meinen Riggern kann ich meistens auf dem Dach liegend ans Ufer fahren.
Bei meinen restlichen Booten kommt die Angel mit Pilker (60gr.) zum Einsatz.
Gruß
Klaus
Seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Jedes Wochenende mindestens 8-10 Bergungen.
Boot ist schnell vor Ort, kann durch den Jetantrieb und das Schutzgitter gefahrlos über die eigene Leine fahren, auch durch Krautzeug im Wasser.
Auf die Leine (Maurerschnur) habe ich alle 15-20cm einen kleinen Klotz aus EPP-Resten aus einer Verpackung geklebt (Poolnodel geht auch gut), damit die Leine schwimmt.
Am Ende ist ein größeres Stück (20mm) angeknotet. Die Leine verheddert sich zuverlässig am Ruder oder - je nach Lage - an der Antenne.
Schleppt auch große Boote und sogar abtrünnige Flieger. ;)
Gruß Hans
Hi Hans!
Das ist eine topp Idee. Stelle mir gerade vor, wie Du wie die Indianer um die Wagenburg das Rennboot einkreist und an Land schleppst! Jetantrieb, na klar! Was ist das genau für eine Kiste, die Du da einsetzt?
Es ist schon schön, wie viel Liebe teilweise auch in die Bergeboote gesteckt wird!:)
Ich verwende ebenfalls einen Jetantrieb. Den habe ich in eine Reisschüssel - von ebay - gepackt und reicht mir aus. :D
Das ist ein Jet Sprint von Graupner (#2105) mit einen SPEED 600 RACE 7,2 V, No. 6370. Der hat ein Kühlgebläse eingebaut, das jede Wasserkühlung erübrigt.
Als Akkus verwende ich einen 3s1p 2000er Kokam.
Tipp: Aus ABS-Stücken ganz hinten über die Welle eine kleine Brücke bauen, auf der der Lipo mit Klettband befestigt wird.
Das ist völlig ausreichend, bringt mit dem 2000er richtig lange Fahrzeit und mit diesem Setup ist er eine ganze Ecke schneller als alle serienmäßig aufgebauten.
Das Ansauggitter nicht mit den beigelegten Drähten bauen, sondern mit 0,8er Cfk-Stäben. Die rosten nicht. ;)
Gruß Hans
Hi Hans.
Hach, ärgerlich, laut Graupner Web nicht mehr lieferbar. Muss ich mich mal auf die Suche begeben, im Netz gibt es die sicherlich noch. Danke für Deine Infos!
Hallo Hans,
dein Bergeboot gefällt mir richtig gut!
Ich hatte damals für den Boden Metallstäbchen verwendet. Bisher kein Rost - zum Glück.:)
Momentan nichts vorhanden, aber schau mal öfter in der Bucht nach. Da wird fast jede Woche eines angeboten, oft auch schachtelneu.
Oli, dann hast Du noch die alte Edelstahlversion bekommen. Später hat man daran wohl gespart. Cfk geht aber auch.
Aber Deine Reisschüssel sieht auch nett aus, wenn auch wesentlich größer. Das Tüddelband wird aber so untergehen, oder?
Gruß Hans
@ Hans
Ne, hatte anfangs lauter Weinkorken in bestimmten Abständen dran.
Man(n), bis ich alle Flaschen leer hatte ........ :lol:
Jetzt, ohne die Korken, klappt es wesentlich besser. :D
Hier ist meins:D
Mit der Rettungsleine ziehe ich damit nen ganzes Geschwarder von Rennern.
Hab auch schon 2m Boote damit ran bekommen:laugh:
Gruß Alex
Hallo zusammen
Ich Find das Bergeboot vom Hansematz auch prima, sehr prakmatisch und sieht dazu auch noch gut aus.
Wenn Graupner den Kompletten bausatzt nichtmehr liefert gib es noch eine andere möglichkeit, Graupner bietet normalerweise immer Rumpf und auch meist das deck als ersatzteil an, < hat man das nötigste und kost meist nur einen bruchteil vom bausatzt> und den Jet bekommt man vieleicht ja noch bei graupner oder eventuell hat Kehrer was passendes.
Mein Bergeboot ist eine mittlerweile über 15J alte Bugsier von Graupner die wenn auch nicht originalgetreu ein Bugstrahlruder bekommen hat und den Haken auch per fernbedienung auslösen kann. Leider liefert Graupner die kleine Schlepphaken kanone nichtmehr die gab es in den 80er mal ..damit konnte man ne Haken so 2-3 meter weit schiessen und so Havaristen "einfangen" :) ....leider kein bild zur hand aber ne Bugsier kennt hier wohl auch jeder *g*
@DerKai
So eine Kanone gibts glaub ich noch von Robbe, die schiesst auch so 2-3m weit.
Gruß Alex
Die Schlepphakenkanone (Robbe Nr.: 1-1559) fand ich auch toll und wollte sie mir gerade besorgen, als ich sah, wie der Enterhaken sich im Kraut verheddert hatte. Der arme Kerl durfte bei 3°C ins Wasser.:(
Gruß Hans
:D oder sooooooooo:D
Also das imho bisher beste System habe ich mal Live beim Faraday gesehen. Ein Mini- Eco hängt von Anfang an an der Angel. Schnurbügel offen, Eco fährt zum Havaristen, einmal rum, fertig.
Nun wird das ganze einfach mit der Angel an Land gezogen. :jaw:
Da muß man erst mal draufkommen:doh:
die Mini-eco-Angel Kombi ist richtig gut,
da kann der Bergedampfer auch mal rumzicken :D
Viel Spaß damit bei uns am See. Zum Gegenufer sind's 375m.
Auf 250m habe ich schon mehrfach geschleppt. Das wären dann 500m Angelschnur. :confused:
Wehe, die verheddert sich am Havaristen, dann hast Du zwei - Havaristen. :D
Da bleibe ich lieber bei meiner Version. Ich fahre auch nur einmal drum herum und dann wird geschleppt.
Gruß Hans
Hallo Zusammen
Bei mir geht das hier auch immer noch am besten :prost:
http://www.myvideo.de/watch/3948640/RC_Bergeboot
375*pi = knapp 1,5km - ist auch ein weiter Weg :lol:
Spass bei Seite.
Das Rettungsboot bleibt beim Havaristen, sollte ein Hamburger aber wissen:D
Also nur einfache Strecke und dein Einwand mit dem Verheddern, genau da liegt ja der Vorteil, dann wirds einfach wieder hergezogen
Mensch Armin, ich fahre mit dem Bergeboot und dem angehängten 5m Seil um das liegengebliebene Boot herum.
Wenn ich um den See herum fahren wollte, bräuchte ich ja eher ein Auto oder Fahrrad, gelle? :klop:
Versuch mal, mit der Angelschnur im 90°-Winkel um eine Schilfinsel zu ziehen.....:D
Gruß Hans (über 500 Bergungen, Erfolgsquote: 100,00%) ;)
:D:D:D yo baby yo
Im o.a. Link
>> z.B. Boot im Koffer mit Tennisball <<
hat der die Spule am Sender motiert! finde ich nicht schlecht!
Hallo Funfahrer,
den Fall das nur noch 7cm Rumpfspitze von meinem Mono2/3 zu sehen war,hatte ich leider auch schon.Es braucht Vollgas und Fingerspitzengefühle das Boot Zentimeterweise an Land zu drücken.
Es pendelt um die Längsachse und ruckelte vorwärts und rückwärts etwas bis es an Land kam.Der Schulze Regler war damals hinüber.
Ich glaub es war 2004 !
Bild hatte ich gefunden nicht aufregendes....habs in meinem ersten Beitrag eingefügt.
Ach ganz vergessen zu erzählen: Der Bug hebt sich bei Vollgas aus dem Wasser, bei langsamer Fahrt ist er fast ganz unter Wasser. Mein F1 E -1kg, hab ich regelmäßig " gekantet" und von der Rückenlage wieder richtigrum gedreht, manchmal auch die Rundnase, da sie auf einer Seite tiefer im Wasser liegt-wegen der bekannten Gewichtsverteilung. Aber bei den schwereren Booten zu rettenden Booten kann es vorkommen,daß man dann mit seinem Bergeboot auf dem anderen Rumpf hochfährt und wenn man Pech hat auch liegenbleibt-ist halt der Power Vollgasanteil der Bergebootes*grins*
Gruß
S.
Es gibt viel Lösungen bei uns im Verein.
Korkenleine am Heck eines Bootes, auch die Angelversion am Boot.
Das beste Teil ist und bleibt der Pack-man
So eine Konstruktion hatte ich noch nie gesehen-Respekt :prost:
Ich denke halt es kommt sehr darauf an was man bergen will...viel mehr muss oder sollte :D
Bei einen "Liegen-Bleiber" oder einen "Aufm-Dach-Lieger" es sehr gut abzuschleppen mit der "Korken-Variante".
Bei Booten die aber halb untergehen ist bestimmt eine "Drück-Variante" besser.
Oder schaut mal hier Leute:
http://www.rc-raceboats-world.de/for...7&d=1208119844
Das Teil kann sicher was! :D
Kauf dir doch irgend ein Billig-Boot oder nimm ein vorhandenes und bind eine Schnur mit Schwimmer drann, das funktioniert und ist einfach.
Sind eine ganze Menge Ideen zusammen bekommen. Danke. Die mit dem Jet werde ich mal weiter verfolgen, weil das ganze auch transportabel bleiben muss. Bei Booten, bei denen nur noch die Spitze wie eine Booje rausguckt wird das eher schwierig, zum Glück passiert das nicht so häufig. Aber auf einige Lösungen muss man erstmal kommen, aber wozu gibbet Foren? ;)
Hier nochmal ein Bild bei der Bergung:
Gruß Sven
Was machst Du bei Windstärken >4 . . . . . ich meine, außer Fluchen?:D
Gruß Hans