Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4)
Weiter geht´s mit der FK-Wand.
Ich habe die Schablonen gleich im CAD 1mm ringsum kleiner konstruiert, um der Materialstärke des Rumpflaminats Rechnung zu tragen.
Damit passten alle Teile auf Anhieb schon sehr gut und das "Finetuning" hielt sich in Grenzen.
Mit Sekunde geheftet...
Anhang 106369Anhang 106370Anhang 106371
... und eingeklebt - ganz "klassisch" mit Kohleroving zum Ausrunden und Nahtband. Wobei - ich habe hier 100g Glas mit "Atlas-Bindung" verwendet. Das zerfällt kaum und lässt sich bescheiden drapieren, aber als Nahtband zurecht geschnitten, finde ich es ganz brauchbar
Anhang 106372
Um die finale Position der Einbauten festlegen zu können (Motor, Akku, Regler), soll als nächstes das "Heckgeraffel" dran.
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5)
Also habe ich die Schablonen für die Anbauteile und eine Positionierungshilfe für den Spiegel konstruiert und ausgedruckt.
Passt. Die Einbaumaße ergeben sich aus der Konstruktion. So brauche ich mir keine Sorgen machen, dass ich z.B. später den Ruderausleger durchs Wasser ziehe oder die Bohrung für den Wellenaustritt bzw. die Verstellhülse an der falschen Stelle sitzt:
Anhang 106377
Alle Schablonen klebe ich mit verdünntem Uhu-Por auf. Verdünnt wird mit Waschbenzin (Whitespirit). Das nehme ich auch, um das Papier wieder zu lösen - geht rückstandsfrei.
Anhang 106376Anhang 106375Anhang 106374Anhang 106373
...
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4)
... dann können die vorbereiteten Teile positioniert und fixiert werden.
Anhang 106381
Für die korrekte Ausrichtung habe ich wieder mein "Richtbrett" eingestellt.
So sitzt die Querachse des Rumpfes horizontal und ich kann den Ruderhalter sehr genau senkrecht dazu ausrichten. Den Strutausleger natürlich auch - oder den Halter der Turnfin.
Zudem lässt sich letzterer auch sehr einfach parallel zur Kiellinie ausrichten, weil diese auf dem Richtbrett angezeichnet ist.
Anhang 106378
Beim Ruderausleger habe ich Michaels Hinweis beherzigt und die Durchbrüche im Spiegel mit etwas mehr Abstand gesetzt.
So ergibt sich ein leichtes Dreieck, was die Stabilität erhöhen sollte. Die Klemmwirkung am Rudergelenk ist trotzdem ausreichend:
Anhang 106380
Hier nochmal das gute Stück im Profil. Im Hintergrund der "Teilespender" - hatte keine Lust/Zeit, den Strut und das Rudergelenk neu zu bauen :cool:
Anhang 106379
Mit etwas Lack wird das sicher auch halbwegs vorzeigbar - wird halt ein Renngerät und kein Vitrinen-Exponat :rolleyes:
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 6)
... und jetzt noch Motorspant und Wellenanlage.
Erstmal alle Komponenten rein und den SP grob austarieren. Dabei ergibt sich die Motorposition.
Anhang 106387
Dann schnell den Motorspant im CAD konstruiert. Dem aufmerksamen Betrachter fällt auf, dass ich den Spant für´s Foto versehentlich verkehrt herum montiert habe - dem Lochkreis war´s egal :rolleyes:.
Anhang 106385
Hier die Teile der Wellenanlage. Ich habe gute Erfahrungen mit Teflonschlauch 3x2mm und 2mm Federstahl gemacht. Das schwingt auch bei nahezu gerader Welle nicht auf. Wenn´s vibriert liegt´s meist an der Kupplung oder einem krummen Endstück.
Dazu noch eine Verstellhülse und ein entsprechendes Wellenrohr. Das kann Kohlefaser sein oder, wie hier, ein Messingrohr. Kohlerohr geht halt nur gerade. Bei der gewählten Mittel-/Heck-motor Variante ist ein leichter Radius notwendig - deshalb Messing.
Anhang 106386
Damit das Messingrohr nicht aufschwingt, habe ich eine Wellenrohrabstützung angefertigt. Die Schablone diesmal schnell aus Pappe.
Gelagert wird das Rohr 4x3.1mm in einem Stück Silikonschlauch 7x3.
Anhang 106383
Alles positioniert und geheftet. Der Wellenaustritt sitzt außermittig (rechts), der Prop wieder auf der Kiellinie. Der Motor ist ebenfalls außermittig im Winkel des Seitenzuges eingebaut.
Somit ist die Welle in der Draufsicht quasi gerade. Nebenbei habe ich auch gleich noch den Kühlwassereinlass gesetzt.
Anhang 106382
Um keine "Fußbodenheizung" verlegen zu müssen, werde ich diesmal erst den Motor und anschließend den Regler mit Kühlwasser versorgen. Sollte kein Problem sein. Bei dem üblichen Wasserdurchsatz im Fahrbetrieb erwärmt sich das Kühlwasser nur unwesentlich (ich meine, das waren 2-3°C) - wurde hier im Forum m.W. schonmal thematisiert...
Der Servohalter ist auch schon fertig.
Am WE will ich dann alles ordentlich einlaminieren.
Anhang 106384
Fehlt noch der Startnummerhalter, Notaus, Wasserauslass und ein Röhrchen für die Antenne. Und die Akkuschlaufen...
Das wird schon.
Werde dann berichten...
LG
Tobias